Making of 'A silhouette' - Teil 1: Vorbereitung/Komposition

In dieser kleinen Beitragsserie geht es um die Entstehung des Songs "A silhouette". In diesem ersten Teil, widmen wir uns der Komposition sowie meiner ersten Vorbereitungsschritte. Dabei wird die Erzählweise teilweise chronologisch und teilweise auf einzelne Details abzielen. Aufgrund des Umfangs der Produktion kann ich nicht auf alles eingehen aber ich werde die versuchen die Besonderheiten herauszuheben.

Los ging es damit, dass ich von Richy (Richard Diesterbeck, Komponist/Produzent des Songs) die Noten (sowohl als Partitur, wie auch als Einzelstimmen) sowie eine "MIDI-Version" des Liedes bekam. Meine erste Aktion war dann, den Song anzuhören und mir während dem Anhören Notizen zumachen über Dinge wie Songaufbau, wo wiederholen sich Elemente, welche Instrumentation ist vorgesehen, usw. Das war so mit den ersten 4-5 Mal Anhören erledigt. Anschließend nahm ich mir die Noten zur Hand und hörte den Song ungefähr eine weitere Stunde lang an und las nebenbei die Noten mit. Auch hier machte ich mir weiterhin Notizen. Dabei ging es mir einerseits darum, den Song möglichst gut zu kennen, andererseits markierte ich mir im Notentext direkt Passagen, von denen ich glaubte, dass sie unter Umständen zu Problemen führen könnten. Solche Probleme konnten sein: Tonumfang von Instrumenten und v.a. Sängern, rhythmisch schwierige Passagen, den sehr schwierigen Basslauf in der Mitte und am Ende (das habe ich sogar selbst ausprobiert, wie schwierig das zu spielen ist) oder auch das Arpeggio, dass in den letzten beiden Refrains von Geige und Klavier gespielt werden.

 

Weiter versuchte ich mit meinen, eher bescheidenen Gesangskenntnissen, die Hauptstimme nachzusingen, um zu sehen, wie die Textaufteilung zur Melodie funktionierte.

 

Am Ende des Abends hatte ich das Stück ungefähr 30-40 Mal angehört und kannte es in- und auswendig. Und das ist das, was ich euch am Ende dieses ersten Teils mit auf den Weg geben möchte: Für mich ist es als Tonverantwortlicher wichtig, das aufzunehmende Stück beinahe besser zu kennen, als jeder andere (Evtl. mit Ausnahme des Komponisten). So kann ich schon bevor die Aufnahme überhaupt beginnt, eventuelle Probleme abschätzen und darauf reagieren.

 

Fazit: Eine gute Vorbereitung ist durch nichts zu ersetzen!

 

Kontakt

Moritz Schmidt

Neue Heimat 69

96450 Coburg

 

Tel.: +43 676/9623603

E-Mail: info@schmidt-ketschendorf.de