Making of 'A silhouette' - Teil 2: Proben

In dieser kleinen Beitragsserie geht es um die Entstehung des Songs „A silhouette“. In diesem ersten Teil, ging es um die Komposition sowie meine ersten Vorbereitungsschritte. In diesem Teil schauen wir uns mal die Proben an.

Jetzt wirst du sagen: „Was soll ich denn als Tontechniker bei den Proben?“ Für mich ist es wichtig, den Musikern den technischen Standpunkt näher zu bringen und auf Dinge hinzuweisen, an die man als Musiker unter Umständen nicht denkt. Insgesamt gab es zwei Probentermine: einerseits eine Instrumentalprobe mit den Instrumentalisten und Leadsängerin und andererseits eine Chorprobe mit den Backgroundsängerinnen und Sängern. Dabei saß ich zuerst mal nur dabei und hörte mir eine Weile die Proben an und machte mir weiterhin Anmerkungen in den Noten. Hier konnte ich auch direkt sehen, ob meine Vermutungen bezüglich schwieriger Stellen und Probleme zutreffend waren, oder ob ich Stellen übersehen oder nicht als Problem wahrgenommen hatte.

 

Die Proben selbst waren sehr strukturiert. Nach Besprechung des Songablaufs, wurden die einzelnen Teile separat geprobt. Am Ende wurden dann alle Teile zusammengefügt. Die Probe als solche war sehr wichtig. Uns stand im Studio für die Aufnahme nur wenig Zeit zur Verfügung. Um also Zeit zu sparen, sollten mehrere Instrumente gleichzeitig aufgenommen werden. Um das zu bewerkstelligen, ist es essentiell, dass diese Musiker aufeinander „eingegroovt“ sind und gut zusammenspielen können.

 

Da die Aufnahme später auch auf einen „Click-Track“ gespielt werden sollte, um das Tempo konsistent zu halten, versteht es sich von selbst, dass auch die Proben mit Metronom durchgeführt wurden. Großes Lob an dieser Stelle an alle Musiker, die eine ausnehmend professionelle und unkomplizierte Arbeitsweise an den Tag legten.

 

Im nächsten Beitrag geht es dann um die Vorbereitung im Studio und die erste Aufnahmesession!

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Moritz Schmidt

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